Donnerstag, 5. September 2013

Total War: Rome 2

Story:

Egal mit welchem Volk ihr beginnt die Story spiegelt sich relativ gleich wieder ihr beginnt im Jahre 272 vor Christus und werdet nun vom kleinen Dorf euch den weg zum größten Weltreich erkämpfen auf jede nur erdenkliche Art und Weise.


Gameplay:

Am ehesten lässt sich das Gameplay mit Shogun 2 dem Vorgänger vergleichen, jedoch gibt es hier auch einige Unterschiede.
Die Vielfalt der Aktionen hat sich als Beispiel deutlich in diesem Teil erweitert.
Während ihr früher für jede Aufgabe einen neuen Agenten rekrutieren musstet hat nun jeder Agent mehrere Tätigkeiten die er ausführen kann, vom Vergiften eines Brunnen bis hin zum Einschüchtern gegnerischer Einheiten oder Agenten.
Doch hier hört es noch nicht auf mit den Neuerungen. Die Größe allein ist der reine Wahnsinn, im vergleich zu den früheren teilen der Total War Reihe.
Das Spiel selbst ist zum einen Rundenbasiert und zum anderen auf Echtzeitschlachten ausgelegt.
So bewegt ihr zum Beispiel eure Truppen gegen eine gegnerische Armee, dort habt ihr nun die Auswahl zwischen der Echtzeitschlacht und der automatischen Ausführung des Gefechts.
Bei automatischen Gefechten habt ihr nun die Möglichkeit eure Truppen entweder aggressiv, defensiv oder ausgeglichen handeln zu lassen, was eure Siegeschancen steigern, aber auch senken kann sowie die Verluste auf eigener Seite ebenfalls.
Habt ihr nun die Schlacht gewonnen ist wieder eine Auswahl von nöten, nähmlich was ihr mit den Gefangenen vorhabt.
Zum einen könnt ihr sie Freilassen was euren guten Willen zeigen soll und euch Diplomatische vorteile gegenüber den Verbündeten des Feindes einbringen kann.
Die nächste Option wäre sie als Sklaven zu behalten was euren Wohlstand steigern kann , jedoch bei zu vielen Sklaven zu aufständen dieser Führen könnte. Die letzte möglichkeit besteht darin alle Gefangen töten zu lassen was euch wiederum das wohlwollen des Feindes eures Feindes bringt.
Bei der Ausführung des selbstgesteuerten Gefechts nimmt nun mit der Aufstellung der eignene Einheiten der Kampf seinen Lauf.
Nach dem Aufstellen und starten der Schlacht habt ihr hier nun die Möglichkeit all eure Einheiten selbst zu steuern und sie in verschiedenen Stellungen angreifen zu lassen oder in Verteidigungspositionen zum Beispiel die Linie aufrecht zu erhalten.
Nach einem Sieg habt ihr hier auch wieder die Auswahl zwischen Gefangene freilassen, Gefangene Versklaven oder Gefangene töten.
Nun zur Kampagnen Runde, hier nun habt ihr die Möglichkeiten Einheiten zu rekrutieren, Städte auszubauen, neue Forschungen zu beginnen, diplomatische Gespräche zu führen und natürlich eure vorhandenen Truppen über die Landkarte zu bewegen.
Dies könnt ihr natürlich über den üblichen Landweg oder auch zur See tun ohne dabei den Einheiten extra Boote zur verfügung stellen zu müssen. Es gibt natürlich noch viel mehr zum Gameplay doch schaut euch einfach dazu das Gameplay Video an dort hab ich  einen groben Überblick über die Vorhandenen funktionen aufgezeigt.


Atmosphäre:

Die Atmosphäre zeigt sich in diesem Spiel der Total War Reihe einfach mal wieder Grandios und wenn die Grafik komplett am Maximum der Pegler steht kann man mit dem Staunen gar nicht mehr Aufhören.
Die Schlachtfelder haben durch ihre geradezu Wahnsinnige liebe zum Detail eine solche Anziehungskraft das es gar nicht Schade ist das Spiel mal zu pausieren um sich einfach die Umgebung anzuschauen und die Aussicht zu genießen.
Und die Kampagnenkarte selbst ist auch die mit Abstand schönste die diese Spielreihe bisher hervorgebracht hat.
Selbst der Sound gibt einem das passende Gefühl zu fast jedem Zeitpunkt des Spiels.


Fazit:
Ich liebe dieses Spiel wie auch jeden anderen Teil der Total War Serie.
Leider jedoch hat dieses Spiel noch ein paar Kontrapunkte die hoffentlich mit den bevorstehenden Patches behoben werden.
Das wie ich finde größte Problem ist die leider viel zu dämliche KI die eine 10 mal so große Armee angreift obwohl der Ausgang der Schlacht klar ist.
Aber das heißt noch nichts es sind ja gerade mal 2 Tage nach dem Release des Spiels vergangen und die Spielmechanik selbst und Grafik sind hier meiner Meinung nach sehr gut gelungen.
Man muss auch anmerken das der Spielspaß selbst nach vielen Runden nicht verloren geht da es immer neue Herausforderungen zu meistern gibt.
Wie auch die Vorgänger ist dieses Spiel aber auch sehr Zeitaufwendig und nicht für Spieler die diese nicht in dem Umfang aufbringen können gut geeignet.
Das endgültige Fazit des Spiels bleibt jedoch dabei das ich es jedem Strategiefan nur empfehlen kann sich dieses Spiel zu holen und den Epos selbst zu erleben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen