Samstag, 16. März 2013

Assassins Creed

Story

In Assassins Creed steuert man den Assassinen Altaïr, der durch seinen eigenen Hochmut auffällt und das von seinem Orden auferlegte Kredo nicht respektiert. Durch diese Umstände kommt es bei einem wichtigen Auftrag zu Fehlern, die dessen Scheitern verursachen.

Wieder zurück in Masyaf (dem Aufenthaltsort des Assassinenordens) wird Altaïr daher degradiert und muss sich erneut beweisen, um seine Ehre als Mitglied der Gemeinschaft wieder herzustellen. Sein Meister befielt ihm verschiedene Männer zur Strecke zu bringen, deren Taten für sich sprechen. Was allerdings genau dahinter steckt, dass genau diese Personen ihr Leben lassen müssen, dass wird dem Hauptcharakter verschwiegen. Mit gutem Grund.

Gameplay

Das Spiel wird stehts aus einer 3rd-Person-Ansicht gesteuert, man blickt Altaïr sozusagen über die Schultern. Man kann seine Feinde sowohl im offenen Gemetzel als auch auf leise und unauffällige Weise ermorden. D.h. entweder rennt man mit wahlweise Dolch oder Schwert auf seine Gegner zu, oder man wartet auf den richtigen Moment, plant Laufwege der Wachen, schleicht sich unauffällig an das Attentatsziel an und ersticht ihn mit der unter den Gewändern versteckten Klinge.

Durch die relativ offene Spielwelt (man ist lediglich durch Felswände oder Stadtmauern eingegrenzt) hat man eine große Entscheidungsfreiheit wie man vorgehen möchte. Das Spiel ist deutlich einfacher wenn man jedes Gefecht in einer offenen Konfrontation bestreitet, allerdings geht damit auch das Beste an Assassins Creed verloren.

Außerhalb von Orten ist man wahlweise zu Fuß oder mit dem Pferd unterwegs. In den bekannten Städten wie z.B. Jerusalem ist man auf seine eigenen Beine angewiesen, was aber keinesfalls schlimm ist. Ein wesentliches Element des Spiels ist das Klettern. Man kann nahezu jedes Gebäude erklimmen und die Umgebung in sein Vorgehen einbeziehen.

Atmosphäre

Die orientalische Spielwelt ist gut umgesetzt und lässt den Spieler direkt in die Welt des Assassinen eintauchen. Die Klettereinheiten fügen sich gut ein, jedoch erkennt man schnell an welchen Stellen man sich festhalten kann, weil sich z.B. Mauerelemente schnell wiederholen.

Manche Aspekte des Spiels sind etwas unlogisch. So kann man z.B. aus unsagbar großen Höhen in einen Heuhaufen hüpfen ohne sich zu verletzen. Wachen erkennen nicht den Unterschied zwischen einer weißen Robe (wie sie die Mönche im Spiel tragen) und den Assassinengewändern und ein Sitz auf einer Bank ist die beste Tarnung die der Spieler einsetzen kann. Unlogisch aber nichts desto trotz wichtig für den Spielspaß, sind sie doch entscheidende Spielelemente.

Ich habe nur ein großes Problem in Sachen Logik. Da steht ein verkrüppelter, geistig verwirrter Mensch, der aufgrund seiner Behinderung um sich schlägt wenn ich mich ihm nähere. Eine Wache, die direkt neben mit steht, bemerkt wie ich von diesem Menschen geschlagen und geschubst werde, was dazu führt dass ich in besagte Wache "stolpere" ... Natürlich führt das dazu dass mich selbige ins Reich der Träume befördern will.. GRMPF


Fazit

Assassins Creed bringt ein neues Spielerlebnis. Und genau das macht dieses Spiel so erfolgreich. Die gut erzählte Geschichte entstand aus der genauen Nachforschung historischer Hintergründe des Entwicklerteams. Ich empfehle daher jedem das Spiel zu spielen, an der Konsole ist meines Erachtens die Steuerung besser, wer damit nicht klar kommt, kanns ja am PC versuchen.

Kommentare:

  1. Assassins Creed ist einfach klasse! Ich hab das Game von Anfang an auf dem PC gezockt, da komm ich persönlich besser zurecht als auf der Konsole. Aber jedem das seine :) Stecke gerade mitten im dritten Teil und finde es auch bisher wieder einfach nur klasse!

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  2. Ich kann Lia teilweise zustimmen.
    Assassin's Creed habe ich mit hohen Erwartungen begrüßt - und finde noch heute wie damals die Klettermöglichkeiten und Animationen superklasse.
    Allerdings ist in Sachen Story erst in Teil 3 etwas bei mir angekommen, da es dort eine persönliche und interessante Geschichte gibt, die es sogar ins Kino geschafft hätte.
    Und Teil 1?
    Backtracking ohne Ende und sich stark wiederholende Gameplayelemente. Die Geschichte wurde mit kompliziert vielen Namen unüberschaubar für mich. Luzione de la Firenze, Capricani di Mimosa und Futschijami Katakombia - alles Leute, die in Teil 2 auftauchten, die ich alle nach 1 Sekunde wieder vergessen hab.

    Persönlich mochte ich Geschichtsunterricht nie. Vielleicht liegt's daran?
    Bin gespannt wie Teil 4 wird.
    Ich hoffe es wird nicht zur Seeschlachtsimulation.

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