Sonntag, 17. Februar 2013

Dead Space

Story 

Der Hauptcharakter ist Isaac Clarke, ein Ingenieur der für einen Reperaturauftrag auf die USG Ishimura ausgesandt wird. Mit einer Hand voll Crewmitglieder im Gepäck begibt man sich an Bord dieses Raumschiffs um kurz darauf festzustellen, dass irgendetwas schreckliches Vorgefallen sein muss. Als man kurz darauf auf die Systeme des Schiffs zugreift, tauchen merkwürdige Gestalten ins Geschehen ein (die Necromorph), was dazu führt das man, eben typisch Survival Horror, von seinen Mitstreitern getrennt wird.

Am Anfang gänzlich unbewaffnet findet sich unser Held also in einem Raum voller blutverschmierter Wände wieder, in der er einen Plasmacutter, seine zukünftige Hauptwaffe findet. Ein Werkzeug das eigentlich für präzise Schnitte im technischen Bereich angedacht ist, wird hier zur tödlichen Killermaschine umfunktioniert. Der erste Hinweis den man an Bord der Ishimura über das aktuelle Geschehen erhält ist "Cut of their limbs", was so viel heißt wie "Schneid ihre Glieder ab". Und ja, Ziel des Gemetzels ist es tatsächlich die Necromorph in ihre Einzelteile zu zerlegen.

Gameplay

Das Spiel wird stets aus einer 3rd Person-Ansicht gespielt, was eine sehr gute Idee der Entwickler beinhaltet. Die Lebens-, Luft- und Staseanzeige (Stase ist ein Modul, das es dem Spieler ermöglicht Gegner zu verlangsamen) sind auf dem Anzug des Ingenieurs ersichtlich. Dead Space verzichtet nämlich, bis auf wenige dezente Details (wie z.B. das Fadenkreuz) auf HUD-Einblendungen. Selbst das Inventar des Helden wird via Hologramm ins Spiel eingeblendet.
Während des Spielens erhält unser Charakter Zugang zu Verbesserungen seiner Waffen und seines Anzugs, sowie neue Waffen, die allesamt nützlich und abwechslungsreich sind.


Mit Stase verlangsamter Gegner
Inventar als Hologramm eingeblendet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Atmosphäre

Dead Space überzeugt durch seine stimmig ausgeleuchteten, 1A vertonten Kulissen und das beklemmende Gefühl alleine zu sein, ohne zu verstehen was eigentlich gerade vor sich geht. Der immer tiefer werdende Strudel aus Halluzinationen und immer stärker werdenden Gegner, verknüpft mit vielen plötzlich aus Wänden springenden Feinden versorgt den Spieler stetig mit Adrenalinschüben und macht Dead Space auch mit einigen Zuschauern im Hintergrund noch zu einem Erlebnis.

Necromorph aus Dead Space 1


Weitere Necromorphvariante

Zwischensequenz zur Vorstellung eines neuen Feindes


Weltraumpassagen mit begrenzter Luftkapazität

Nichts für schwache Gemüter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit

Dead Space zählt zu den Spielen die mir so gut gefallen haben, dass ich sie sowohl auf der Xbox als auch auf dem PC gespielt habe. Wer auf gruselige Atmosphäre, Schockmomente und eine ganz im Sinne von Survival Horror erzählte Geschichte steht, der sollte sich diesen Titel auf jeden Fall nicht entgehen lassen.

Meiner Erfahrung nach würde ich eher empfehlen das Spiel auf der Konsole zu spielen, da durch die (im Vergleich zur Maus deutlich) schlechtere Zielpräzision eine gewisse Panik aufkommt, wenn man die Glieder eben nicht ganz genau trifft.




Autor: DangerDan

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