Samstag, 23. Februar 2013

Dead Space 3

Story

Im letzten Teil der Dead Space-Trilogie gilt es erneut mit dem Ingenieur Isaac Clarke die Welt zu retten. Dieser hat jedoch ausnahmsweiße Hilfe von John Carver, Ellie Langford und ein paar weiteren Personen. Zunächst völlig von der Welt isoliert wird Isaac nach einer kurzen Introsequenz in seinem Apartement von Carver und Robert Norton überrascht, die ihn auffordern ihnen bei der Rettung von Ellie zu helfen.

Der Held begibt sich in der ersten Hälfte des Spiels in das Innere mehrerer Schiffswracks um nach Ellie zu suchen und eine Möglichkeit zu finden, mit seinen Mitstreitern den Planeten Tau Volantis zu betreten, auf dem es weitere Mysterien um den Marker zu lichten gilt. Zu dem bereits vorhandenen Übel der necromorphverseuchten Welt, kommt in Dead Space 3 das Eingreifen der Unitology, eine Kirche die den Marker und seine Schöpfung verehrt und Isaac daran hindern möchte dem Wahnsinn ein für alle mal Einhalt zu gebieten.


Gameplay

Die Steuerung hat sich im Vergleich zu Dead Space 1 und 2 wieder einmal nur minimal verändert. Durch das Hinzufügen einiger neuer Fähigkeiten wie dem Ducken und den, wie ich finde, sinnlosen weil selten erfolgreichen Ausweichrollen, jedoch, gibt es ein paar Doppelbelegungen des Controllers. Das neue Duck&Cover-System ist selten sinnvoll und genauso unschön animiert wie nötig.

Die aus den Vorgängern bekannten Stationen wie Bank- und Speicherstation gibt es in Dead Space 3 nicht mehr. Speichern ist nun jederzeit möglich und orientiert sich am Inventar und erreichten Kontrollpunkten. Die Bank wurde in die "Werkbank" integriert mit der eine neue Spielfunktion verknüpft ist, das Zusammenbauen von Waffen, um seine eigenen Vorlieben besser einbringen zu können. Eine durchaus nette Neuerung, jedoch fühlt man sich im Vergleich zu früher wesentlich machtloser, da man zwar modifizierte Waffen tragen kann, jedoch nurnoch zwei, statt wie gewohnt vier. Diese Waffen werden durch in der Welt verstreute Waffenteile, Platinen und Ressourcen (die man zusätzlich mit einem im Spielverlauf gefundenen Sammelroboter erhält) gebaut. Durch diese Ressourcen lassen sich nun auch Ausrüstung, wie Medi- und Stasepacks herstellen und die RIG upgraden.

Die bereits in meinem Test zu Dead Space 2 angesprochene Action ist im dritten Teil der Reihe noch stärker in den Vordergrund gerückt. Neue Monstervarianten werden stets in Videosequenzen angekündigt, was zum Spannungsabfall führt. Selbigen Effekt haben auch die unübersichtlich großen Gegnermassen, denen man im Spiel die Stirn bieten muss. Anstatt weniger Feinde, die einen erschrecken, Räume voller Gegner. Dazu kommt die dumme Klongegner-KI der Unitology-Fraktion die für mühsame Passagen sorgt.

Die komplette Story ist im Koop spielbar, jedoch leider nicht offline via Splitscreen, sondern nur über eine Art Matchmaking online, was mich ziemlich verärgert hat, besonders als Vorbesteller des Spiels. Durch den Koop-Modus erfährt man zusätzliche Aspekte über John Carver und dessen Auseinandersetzung mit der Katastrophe. Zudem lassen sich gewisse Missionen nur im Koop spielen, was für Interesse am neuen Spielmodus sorgt.

In der Zukunft gibt es kaum noch Treppen - Leitern an die Macht

Unübersichtlichkeit durch Kampfgeschehen

Sammelroboter im Einsatz

Geschicklichkeitsspielchen aus Teil 2 dienen der Abwechslung

Die Necromorph treten neuerdings in großen Massen auf

Spezielle Coop-Missionen sind durch solche Türen verschlossen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anzugstationen sorgen für optische Abwechslung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Atmosphäre

Trotz der vielen Action, gibt es nach wie vor Momente in denen einem das Herz kurz stehen bleibt, weil man mit dem Erscheinen eines Feindes einfach absolut nicht gerechnet hatte. Die Kulissen sind erneut schön ausgeleuchtet und sorgen für den richtigen Horrorflair. Leider fühlt sich in vielen Situationen die Audiountermalung des Spiels zu übertrieben an, soll sie anscheinend die Panik des Spielers steigern, wenn er von dutzenden von Necromorphs beharkt wird. Dead Space 3 bietet zwar abwechslungsreiche Umgebungen, die sich jedoch in signifikanten Stellen überlappen, z.B. in der Ausgestaltung einiger Nebenmissionen. Dennoch regt die relativ lineare Spielwelt zur Erkundung an.

Neue Landschaften laden zum Erkunden ein

Necromorph (links vom Marker) als Schockeffekt

Erneut großartig ausgeleuchtete Räume sorgen für Spannung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit

Trotz vieler Abstriche im Vergleich zu den Vorgängern regen grade manche der neuen Spielelemente dazu an, sich den Titel anzusehen. Es ist nach wie vor ein unterhaltsamer Shooter, der leider vieles seiner Wurzeln verloren hat, aber dennoch eine Menge Spaß gemacht hat. Die Spielmodi die nach dem einmaligen Durchspielen freigeschaltet werden sorgen für lange Spielzeit, die schon bei einmaligem Spielen der Hauptstory verhältnismäßig lang ist.



Autor: DangerDan

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